Burnout und Hypnose

Das Burnout- Syndrom tritt in meiner Praxis als Gegenstand der Hypnose immer häufiger auf. Die Symptome eines Burnout – Syndroms sind meist
Schlafstörungen, das kreisen der Gedanken und letztendlich das Gefühl keine Ruhe mehr finden zu können. Eine zentralnervöse Übererregung sind
Auslöser der Symptome die meist aus einer beruflichen Überbelastung herrühren. Immer neue und und wechselnde Anforderungen in Verbindung mit
immer höheren Taktraten im beruflichen Alltag unterstützen die Entstehung des Burnouts.

Burnout ist der Zusammenhang zwischen äußerer Belastung
und der inneren körpereigenen Reaktion. So fallen die Reaktionen der Betroffenen auf diese Belastungen auch sehr unterschiedlich aus. Ungelöste emotionale Probleme, unerheblich ob aktueller oder vergangener Natur, bilden neben nervöser Überreiztheit besonders häufig den Nährboden für eine Burnout Erkrankung.

Unabhängig von emotionalen Belastungen muss man aber auch ganz klar sagen, dass Burnout singulär entsteht, ausgelöst durch sehr hohe
Arbeitsbelastungen die früher oder später jeden krank werden lassen. Die Ex und Hopp Mentalität in manchen Unternehmenskulturen unterstützt
die Burnout Entwicklung aktiv. „Ausgepresst wie eine Zitrone und dann ausgelutscht und weggeworfen“ – so schildern es oft meine Klienten. Ich
persönlich hoffe, dass in Zukunft in puncto Mitarbeiterwertschätzung ein Umdenken stattfinden wird. Ein positiver Lichtblick sind einzelne
Unternehmen, die ihren Mitarbeitern gezielt Angebote für körperlich- und mentalen Ausgleich machen – und so die Mitarbeiterzufriedenheit und
das Entfaltungspotential der Menschen auch in Zukunft gesichert werden.

Wird aber die persönliche Belastungsgrenze über einen längeren Zeitraum hinweg permanent überschritten und wenn dies ohne positiven Ausgleich
geschiet ist ein Burnout fast unausweichlich. Jeder Mensch hat eine individuelle Belastungstoleranz die in ihrem Maximalgrad nur über einen
gewissen Zeitraum auszuhalten ist. Da wir durch die Erziehung / Sozialisation meist so konditioniert sind in solchen Situationen durchzuhalten
und es uns schwerfällt selbst Schwäche einzugestehen, kommen die meisten Klienten zu mir wenn der Burnout schon weit fortgeschritten ist. Wenn der Patient schon soweit erkrankt ist das es wirklich nicht mehr geht.

Zu diesem Zeitpunkt das persönliche Leben meist schon so weit gestört, dass ein Weitermachen nicht mehr möglich ist. In vielen Fällen werden die Betroffenen auch von ihrem Umfeld auf signifikante Veränderungen aufmerksam gemacht.
Burnout kann man sich als Initialzündung für viele andere Begleiterscheinungen vorstellen. Zu der Erkrankung an sich, gesellen sich im Verlauf
Komplementärerkrankungen wie Depression, Angststörungen und auch verschiedene Formen der Manie. Auch der Tinnitus, als typisches Stresssymptom
tritt sehr häufig als „schließendes“ Signal des Burnouts auf. Ist die Burnout-Erkrankung erst einmal diagnostiziert muss konsequent und langfristig behandelt werden. Dazu gehört meist auch die grundlegende Änderung der Lebensführung damit der Erkrankte aus seiner Leistungs- /Erschöpfungsschleife herausgeholt werden kann.

Mangelndes Selbstwertgefühl und Burnout-Syndrom ist ein Zusammenhang der viel zu selten hergestellt wird. Aus meiner Praxiserfahrung kann ich sagen das Burnout- Syndromerkrankte sehr oft Menschen mit Selbstwertproblemen sind. Denn gerade ein herabgesetztes Selbstwertgefühl verführt dazu, quasi kompensatorisch im Beruf auf Biegen und Brechen erfolgreich zu sein. Ein Baustein der Burnout Behandlung sind psychotherapeutische Gespräche die sich mit der mangelnden Selbstliebe und schädlichen Glaubenssätzen beschäftigen. Die Arbeit, der Erfolg steht für die Betroffenen im Fokus. Der Verlust der Achtsamkeit für die wirklichen oder vielfältig anderen persönlichen Bedürfnisse ist der Nährboden für das Entstehen eines Burnouts.

Die „innere Kündigung“ ein Begriff der regelmäßig durch die Medien geistert und die damit verbundene Frustration sind weitere Aspekte für das Beginnen eines Burnouts. Neben der emotionalen Mitarbeiterwertschätzung sollte auch das Verhältnis zwischen Arbeit und Entlohnung stimmen. Wenn man seine Mitarbeiter emotional und finanziell gerecht behandelt, ist eine win-win Situation geschaffen die beide Seiten befriedigt. Die Forderung nach hohem Arbeitseinsatz ohne die entsprechende Entlohnung des Arbeitnehmers kann einen Burnout fast zwingend begünstigen.

Burnout und Hypnose

Die Wiederherstellung einer normalen Lebensqualität durch Hypnose ist das Ziel bei der Behandlung des Burnouts. Die Behandlung ist mehrschichtig und der Patient sollte sich auf eine etwas längere Behandlungsdauer einstellen. Natürlich kommt es immer auf den Einzelfall an. Zu klären gilt es wie sich der Burnout dem Betroffenen aktuell darstellt. Haben sich Depression und Angststörung ausgeprägt und wie weit haben sie sich manifestiert.

Je nach Schwere der Ausprägungen kann man mit einer Behandlungsdauer und Genesung von bis zu zwölf Monaten rechnen. Die berufliche Entlastung durch eine längere Krankschreibung ist nach dem Festellen eines Burnouts die erste wichtige Konsequenz. Nach meiner Erfahrung kann dies Klienten aus Angst vor Arbeitsplatzverlust verunsichern. Oder sie scheuen die Krankschreibung aus Angst was das Verhältnis mit Kollegen und dem Gerede angeht. In vielen Fällen ist es aber mit einem kurzen „Aussteigen“ nicht getan um den Burnout fachgerecht zu behandeln.
Da der Burnout viel mit mentalen Prozessen zu tun hat ist die Hypnose das optimale Mittel der Therapie. Die Hypnose wirkt hierbei schnell und vor allem nachhaltig. Wer sich bei einem Burnout regelmäßig mit Hypnose behandeln lässt hat wird schneller wieder gesund und ist somit auch wieder früher einsatzfähig. Die Hypnosebehandlung ist ein zentraler Baustein bei einer zügigen Genesung und um ein optimales Therapieergebnis zu erzielen. Neben der Hypnose biete Ich meinen Klienten auch noch die Unterstützung auf der rein körperlich-physiologischen Seite durch naturheilkundliche Aufbaukuren.

Durch die Hypnose wird eine Beruhigung des überreizten Nervensystems erreicht und damit die allgemein mental- emotionale Regeneration eingeleitet. Der Klient gewöhnt sich wieder an einen geregelten Schlaf- und Entspannungsrhythmus und der Körper bekommt die so dringend benötigten Ruhepausen. Ebenso lernt der Patient während der Hypnosebehandlung spezielle Übungen der Autosuggestion, die er jederzeit selbst in Situationen einsetzen kann in denen er die heilsame Kraft der Hypnose benötigt. Diese Art der Selbsthypnose und der damit verbundene Erfolg geben dem Klienten Sicherheit, Stabilität und nachhaltig nervale Entlastung – das Wichtigste bei dem gesamten Heilungsprozess.

Wie schon erwähnt hat der Burnout noch einige unschöne Begleiterscheinungen wie z.B. Angst oder Panikattacken. Gerade für diese Krankheitsbilder bietet sich die Hypnose hervorragend an, um durch die Angstbehandlung schnellstmöglich vorhandene Angstgefühle beim Patienten aufzulösen. Durch die frühzeitige Behandlung der Ängste wird der Patient schnell entlastet und der eingeleitete Heilungsprozess kann kontinuierlich fortgeführt werden. Werden die Ängste nicht adäquat behandelt kann der Patienten die Spirale des Burnouts für nicht endgültig überwinden.

Im Laufe der Hypnosebehandlung bei Burnout wird das Selbstwertgefühl des Klienten durch auflösende Hypnose gestärkt und wenn nötig auch wieder
ganz neu aufgebaut. Auch dabei werden Ankerungen und Autsuggestionsübungen erlernt und verfestigt die den langfristigen Erfolg der Hypnosebehandlung sichern und ein Wiederauftreten des Burnouts minimieren.

Die Behandlug des Burnouts erfolgt also durch ein mehrschichtiges hypnotherapeutisches Konzept das sich einmal auf die nervöse Überreiztheit
konzentriert und zum anderen hindernde Angst- oder Panickattacken behandelt. Als stabilisiernde Säule wird das Selbstwertgefühl und die Selbstachtung durch auflösende Hypnose gestärkt. Auf der physiologischen Seite unterstütze ich meine Patienten mit regenerativen Infusionen und naturheilkundlichen Aufbaukuren.

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